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Die Chronik der Lochmühle

Die Lochmühle wurde um 1500 erbaut. 
1690 verkaufte Hans Kaspar Bächler Sie um 1650 fl. und 5 Dukaten Trinkgeld an den Müller Marx Nägele von Blumenfeld.

1697 war der neue Käufer der Honstettener Vogt Georg Bach. Der Kaufpreis betrug 2500 fl..

1709 übernahm dessen Schwiegersohn Josef Biechler die Lochmühle. Der Lehnzins, den der jeweilige Lochmüller seit Jahrhunderten an das Kloster Reichenau zu entrichten hatte, bestand aus zwei Malter, zwei viertel Kernen und 100 Eiern auf Martini, die an die Reichenauische Pflegschaft in Radolfzell geliefert werden mußten. Die Abgabe an die Herrschaft Langenstein betrugen jährlich 2 fl., 45 Kr., 6 Schilling Pfennig, 4 Grashühner und 2 Wagen Mist.

Am 28. Juni 1749 ging die Lochmühle um 2800 fl. in den Besitz der Herrschaft Langenstein über.

1757 übernahm Josef Winter die Lochmühle in Pacht.

1760 mußte man das Haus abstützen, um es vor dem Einsturz zu bewahren.

1764 wurde mit dem Bau begonnen; es wurden gebraucht: 140 Stämme Eiche, 36 Stämme für Dielen und 32 Sägeklötze. Von Altersher war die Gemeinde Eigeltingen verpflichtet, das Bauholz für die Lochmühle unentgeltlich abzugeben. Da aber der Bestand an Eichen dadurch sehr gelichtet worden wäre, veranlaßte der Obervogt auch die Gemeinde Orsingen, aus ihrem Wald Eichen zu liefern. Die Baukosten betrugen 2354 fl.. Der Obervogt bezeichnete ihn als einen kostbaren Bau. Er konnte mit den Ausführungen der Handwerker sehr zufrieden sein, denn, wie man heute feststellen kann, haben die Handwerker ihre Arbeit sorgfältig gemacht.

1765 betrieb die Herrschaft Langenstein die Mühle selbst. Es waren vorhanden: eine Getreidemühle, eine Ölmühle, ein Sägewerk und eine Landwirtschaft. Die Hauptabnehmer des Mehls waren vor allem die Erzgräber von Liptingen und Hohnstetten.

Am 16. April 1774 übernahm Andreas Allweiler die Lochmühle für 1140 fl. Erbschatz und einen Mühlenzins von 30 Malter Mühlfracht, 12 Malter Kernen und einen Malter Habermus.

Am 3. Januar 1783 kaufte Johann Fineisen aus Biehlmühle - zwischen Hohnstetten und Liptingen - die Lochmühle zum Preis von 1800 fl..

1785 Errichtung einer Hanfreibe.

1786 wird die baufällige Scheune erneuert.

1814 übergibt Johann Fineisen die Lochmühle an seinen Schwiegersohn Johann Hoffmann.

Die nächsten Besitzer hießen Trippel, Martin Schmidt und Peters.

1941 gingen die Mühle sowie Säge und Ölmühle ein. Ab 1900 war nichts mehr gepflegt und instandgesetzt worden.

1946 nach Kriegsende war die Lochmühle ausgeplündert.

Rupert Bihler kam als Handwerksbursche nach Eigeltingen. Er betrieb eine kleine Hufschmiede und sein Sohn Anton Bihler dann die mittlere Mühle in Eigeltingen und kaufte 1954 die Lochmühle, die damals abbruchreif war. Sie war ein rein landwirtschaftlicher Betrieb.

Um moderne Landwirtschaftsgebäude zubauen war kein Geld vorhanden also baute man in Eigenarbeit eine kleine Vesperstube.

In den folgenden Jahren, bis heute, wurden mit viel Idealismus und hohem finanziellen Aufwendungen die alten Gebäude restauriert und neue Gastronomie- und Eventgebäude gebaut.

Zwei Generationen haben eine Sammlung von Kutschen, Schlitten, Oldtimern, Schleppern, sowie bäuerlichem Gerätschaft erhalten und zusammengetragen. Die war nur möglich mit viel persönlichem Einsatz.

1967 Eröffnung der Lochmühle als Vesperstube, Kutsch- und Reitbetrieb

von der Familie Ingeborg und Anton Rupert Bihler.

1967 Bau des Streichelzoos.

1968 Neubau der Garagen und der Werkstatt.

1969 Bau des Mühlenweihers und der Wasserräder.

1971 Ausbau des Stübchens.

1971 Übernahme von Familie Michaela und Anton Ludwig Bihler.

1971 Neubau vom Keller, der Küche und den Kühlräumen.

1973 Bau der Tiergehege.

1974 Bau der Quadbahn.

1975 Bau der Traktorbahn.

1981 Neubau der Kutscherstube.

1988 Hotelneubau mit Einzel- und Doppelzimmer, Appartements und Ferienwohnungen.

1990 Neubau des kleinen Gästehauses und dem Taubenschlag.

1991 Neubau von Mitarbeiterwohnungen und den Übernachtungsscheunen.

1995 Ausbau der Krebsbachstube.

1996 Neubau Fachwerkhaus als Eventscheune.

1997 Erweiterung des Fachwerkhauses.

1998 Neubau der Festscheune und der Übernachtungsscheune.

1999 Bau des Abenteuer Steinbruchs und der Seilbahnen.

2001 Neubau Haus Anton.

2003 Neubau Steinbruchhütte.

2003 Bau einer neuen Lochmühlen Zufahrt und eines Parkplatzes.

2003 Neubau des Hirschtunnels.

2004 Neubau der Eventscheune „Holzhaus“.

2004 Neubau von Werkstätten.

2008 Umbau der alten Ölmühle.

2008 Unser Energetischer und ökologischer Beitrag die Energiezentrale

Mit Hackschnitzelheizung,Solar- und Photovoltaikanlage zur Versorgung der Lochmühle,

der Krebsbachhalle , des Kindergartens Löwenzahn und aller Schulen.

2009 Der Erlebnispark wird um einen großen Abenteuerspielplatz und dem Streichelzoo erweitert.

2010 Neubau und Anbau der Küche.

2011 Neubau einer große Landwirtschaftshalle.

2011 Neubau der Wassermühle mit einem Wasserrad von 6m Ø zur Stromerzeugung.

2011 Neubau eines Dampfmaschinenhauses.

2013 Neubau der Bauernstube.

2013 Neubau des Geflügelhauses.

2013 Neubau Pferdestall.

2014 Neubau eines Tunnels in das Krebsbachtal.

2014 Neubau einer Eventblockhütte für Teamtrainings.

2014 Neubau Waldscheune und Quadstation.

2015 Neubau des Kellers, Waschküche und Büglerei.

2015 Übernimmt Christofer Bihler die Lochmühle und Anton Bihler saniert das Dorf Gasthaus Lamm in Eigetingen nebst einer Ökoligischen Hackschnitzelheizung zum Beheizen von größeren Objekten im Ortskern.